Richtig Wohnen

Richtig Wohnen - mit angepasster Beleuchtung

Grundlagen zur Lichtverteilung.


Zuerst muß ich Sie leider bitten, meiner Definition zur Bezeichnung von Lampen, Leuchten und Leuchtmitteln zu folgen;
da das Durcheinander umgangssprachlich sowie technisch bzw. kaufmännisch sehr groß ist.

Eine Leuchte dient der Beleuchtung. Sie enthält Fassungen zur Befestigung und Stromversorgung der Leuchtmittel.
Die Leuchte erfreut uns besonders, wenn sie ihre Funktion zur Lichtverteilung und Blendungsminimierung,
durch ihre Bauform auch noch nach unserem eigenen Geschmack erfüllt.

Eine Glühbirne oder Halogenlampe oder z.B. Sparlampe, gehört zur Gruppe der Leuchtmittel; kennt auch nicht jeder.
Alles was Licht erzeugt, ist eine Lichtquelle.
Elektrische Lichtquellen gehören zur Gruppe der elektrischen Betriebsmittel und sind daher Leuchtmittel.
Geht doch.

Also, es geht um Leuchten und Leuchtmittel.

Bei der Auswahl und Plazierung der Leuchten sind sehr verschiedene Faktoren je nach Ort unterschiedlich zu bewerten.
Deshalb schlage ich vor, die Beispiele ortsbezogen zu gestalten.

1. Außenbeleuchtung für ebene Wege und Plätze

Hier in diesem Bereich, werden die meisten Fehler gemacht. Sie können hinschauen wo Sie wollen,
über 90 % machen es zumindest teilweise falsch.
Im ebenen Gelände sollten Außenleuchten mit Blendungsschirm in einer Höhe montiert sein,
daß auch bei einer Augenhöhe von 1,4 Meter, die Leuchtmittel nicht direkt zusehen sind.
Durch die niedrige Montagehöhe soll die Blendung vermieden werden.
Leider erfordert diese optimale Variante eine erkleckliche Anzahl von Leuchten, da der Abstand untereinander
von der Überschneidung der Lichtkegel abhängt, um Lichtlöcher (dunkle Stellen), zu vermeiden.

Alternativ oder als Mix sind Straßenleuchten einsetzbar.
Nur in der entsprechenden Höhe, für die sie ja berechnet und gebaut wurden, machen sie Sinn.
So wird die jetzt vorhandene Blendung auf ein erträgliches Maß reduziert.

2. Außenbeleuchtung für Wege mit Gefälle und Treppen

Hier wird`s haarig. Kurz noch mal die Aufgabe: Blendung vermeiden!
Das heißt, daß man nicht von unten in die Leuchte schaut, und das Leuchtmittel schmerzhaft die Augen schließen lässt.

Ein Gleichnis, manche sagen auch Beispiel dazu, soll helfen.
Ihre montierte Leuchte sitzt auf einer Höhe von 1,2 m.
Ihre Augen stzen auf einer Höhe von 1,7 m. Wenn Sie jetzt den Weg oder die Treppe um mehr als 0,5 m nach unten gehen, sehen Sie plötzlich garnichts mehr.

Was nun? Es gibt viel zu tun.
Montagehöhe verringern.
Neigung der Leuchte dem Gefälle anpassen.
Mehrere Leuchten montieren.
Viele lichtschwache Leuchten verwenden, deren Blendung man aushalten kann.
Straßenleuchten in optimaler Höhe einsetzen.

Noch eins zu den Treppen oder Stufen. Die Position der Leuchte zu den Stufen ist eminent wichtig.
Der Lichtkegel muß unbedingt von oben die Treppenstufen beleuchten.
D.h.: Die Leuchte sitzt oberhalb der ersten oberen Stufe,
und vor der ersten unteren Stufe

Machen Sie es falsch, erzeugen Sie optisch neue Stufen durch die Schlagschatten.
Ein Tritt auf eine Stufe, die garnicht da ist, erzeugt plötzliche Überraschungen.

3. Indirekte Raumbeleuchtung

Jetzt haben wir den Bereich der Objektivität verlassen. Ab hier, bestimmen Ihre Sinne, was schön ist.
Trotzdem gibt es Gesichtspunkte, bei deren Anwendung die Zahl der Leute steigt, die Ihnen zustimmen.

Bei der indirekten Raumbeleuchtung werden die Leuchten oder auch nur die Leuchtmittel mit Fassung so hinter
einem Blendschutz montiert, daß auch großgewachsene Besucher, ihre Lichtquellen nicht direkt erkennen können.
Je nach Gusto wird bei nur einer Wand, oder auch ganz umlaufend; das Licht an die Decke geworfen.
Durch teilweise Abschaltung oder Dimmung, könne Sie die Stimmung des Raumes der Ihren, anpassen.

Einen völlig anderen Effekt erzielen Sie, wenn einzelne Wandmöbel oder Bilder, von hinten, indirekt beleuchtet werden.
Brutal hervorgehoben, stehen Ihre Prachtstücke im Raum.
Einfühlsamer und gut für die Augen, präsentiert sich das indirekte Licht, hinter dem Fenseher.

4. Direkte Raumbeleuchtung oder auch Objektbeleuchtung

Zweckmäßig ist es, den Raum zentral mit variabler Beleuchtungsstärke, gleichmäßig auszuleuchten.
Der Versuch den Sternenhimmel mittels spinnenartig verteilten Spots oder Seilzugsystemen nachzuahmen,
scheitert kläglich. Der fleckenartig erhellte Raum erzeugt Unruhe und Aggressivität.

Örtlich schaltbare Zusatzbeleuchtung, heben Schatten auf und erhellen die Arbeitsflächen auf kontrastreiches Niveau.
Die Leuchte über dem Esstisch, ist ebenso Objektbeleuchtung, soll aber auch durch ihr Erscheinungsbild, den Raum beleben.

Im Gegensatz dazu, darf bei der Objektbeleuchtung für Bilder, Glaskristalle usw. die Leuchte nicht sichtbar sein;
was sehr schwierig ist und Kreativität erfordert.



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